LAMA  und   ALPAKA  REGISTER AUSTRIA
Verband österreichischer Lama- und Alpakahalter



LamaVit: Neues Mineralfutter für Lamas und Alpakas



Die als sehr genügsam geltenden Neuweltkameliden stellen hohe Ansprüche an die Mineral- und
Wirkstoffversorgung. Das Grundfutter kann den Bedarf in den wenigsten Fällen decken. Die großen
Gehaltsschwankungen – abhängig vom Klima, den Bodenverhältnissen, der Jahreszeit oder auch der
Lage des Betriebes – machen einen Ausgleich unbedingt nötig. Besonders während der Laktation
und während der Jungtieraufzucht ist eine Ergänzung mit Mineral- und Wirkstoffen unbedingt notwendig.

LamaVit ist auf diese auf diese Bedürfnisse abgestimmt. Mit einer regelmäßigen Gabe von LamaVit
wird eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen
sichergestellt und Mangelerscheinungen vorgebeugt. Die Tiere entwickeln ein schönes Vlies und bleiben
fit und leistungsfähig. Lamavit ist staubfrei und wird sehr gut aufgenommen. Die granulierte Struktur
verhindert Verletzungen im Bereich des Mundes und an den Zähnen.

AH

ACHTUNG:
Mittlerweile wird Mineralstoffmischung für Neuweltkameliden von einigen Mischfuttererzeugern angeboten – wichtig ist aber nicht in erster Linie der Preis, sondern die richtige Dosierung der Inhaltsstoffe, vor allem auch, ob Zink organisch gebunden drin ist, oder eben nur als Zinkoxyd, das keine Wirkung zeigt!?
Beim Original von GARANT ist dies garantiert!

Fütterungsempfehlung:

20 bis 30 g pro Tier und Tag in einem sauberen Gefäß zur Verfügung stellen.
An mindesten zwei Stellen anbieten.LamaVit wird von der Firma GARANT
hergestellt und ist in den Lagerhäusern erhältlich!

Die Zusammensetzung im Detail:

Lamavit

Einheit

Gehalt

Lamavit

Einheit

Gehalt

Art.Nr.     VITAMINE    
MINERALSTOFFE     A

IE

600.000

Calcium

%

13,0

D3

IE

100.000

Phosphor

%

7,5

E

mg

2.500

Natrium

%

11,0

K3

mg

70

Magnesium

%

4,0

B1

mg

400

SPURENELEMENTE B2

mg

100

Eisen

mg

1.750

B6

mg

100

Zink

mg

3.000

B12

mcg

700

Mangan

mg

1.350

Biotin

mcg

2.500

Kupfer

mg

80

Folsäure

mg

35

Jod

mg

35

Niacin

mg

700

Kobalt

mg

20

Ca-Pantothenat

mg

350

Selen

mg

25

Cholinchlorid

mg

500

Dosierung

Gramm/Tag

20 - 30

Gebinde

-

10 kg Eimer

      Preis

€/kg

ca. 2,30 
(incl. Mwst)



(15.10.2007)

Wie bereite ich meine Weiden für den Winter vor?


Als Halter von arbeitsextensiven Tieren müssen wir uns das ganze Jahr über mehr oder weniger um das
Grundfutter für die Lamasoder Alpakas kümmern. Viele Halter mit kleineren Tierbeständen halten
diese auf Standweiden, das heißt, die Neuweltkameliden
weiden das ganze Jahr über auf ein und derselben Fläche. Bei größeren Beständen ist eine Unterteilung
der vorhandenen Weideflächein kleinere Portionsweiden ratsam, um dem Gras immer wieder die Möglichkeit
zu geben, in einer Erholungsphase gleichmäßignachzuwachsen. Ein „Weidenmanagement" sieht dann vor,
dass besonders im Frühjahr und Frühsommer kleinere Weiden angeboten
und andere Flächen teilweise zur Heugewinnung gemäht werden.

Im Herbst gibt es dann bei geringerem Futternachwuchs größere Flächen für die Tiere zum Beweiden.
Um den Aufwuchs für das nächsteFrühjahr nicht zu sehr zu beeinträchtigen,
sollten gewisse Ratschläge befolgt werden. Eine Überwinterung von zu spät und zu starkbeweideten
Flächen birgt die Gefahr eines verspäteten Futteraufwuchses im Folgejahr.
Dabei ist der Minderertrag im Frühjahr besondersnach einem strengen Winter wesentlich höher
als der Futternutzen im Spätherbst. Auch Trittschäden wirken sich im Herbst wesentlichstärker aus als im
Frühjahr oder Sommer, da sie dann nicht mehr gut „verheilen" können.
Futterwiesen und Feldfutter sollten mit etwa acht bis zehn Zentimeter Höhe in den Winter gehen,
rät DI Johann Humer vom Referat
Bodenwirtschaft und Pflanzenernährung in der NÖ Landwirtschaftskammer.
Dann besitzen die Futterpflanzen genügend Vorrat an
Reservestoffen für die Lebenserhaltung über den Winter.

Auch Weideflächen müssen gepflegt werden, da die Tiere ja selektiv fressen und Pflanzen,
die sie nicht so gerne mögen, stehen lassen.
Diese können dadurch verblühen und Samen ansetzen und sich so weiter verbreiten.
Das Nachmähen der Weide unterbindet ein zustarkes Vermehren dieser eher gemiedenen Pflanzen.
Auch um die Kotplätze müssen die Geilstellen regelmäßig gemäht werden,
da sich sonst die ungefressenen Pflanzen stark vermehren und die Kotplätze ständig „wachsen".

Narbenschäden und Trittschäden sollten noch im Herbst durch Einsaat rasch keimender Gräser (Engl. Raygras) ausgebessert werden.



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