BLAUZUNGENKRANKHEIT  ( BLUETONGUE)
 

Die Sperrzonen in den Mitgliedstaaten werden ständig von der EU-Kommission aktualisiert und Sie finden
diese unter folgendem Link:

http://ec.europa.eu/food/animal/diseases/controlmeasures/bt_restrictedzones.pdf  
Bitte prüfen Sie fortlaufend, ob sich ihr Gebiet in einer Sperrzone befindet.

Aktuelle Informationen über die Krankheit finden Sie hier:

http://www.ages.at/ages/gesundheit/tier/blauzungenkrankheit/allgemeine-informationenepidemiologie/

Kurzinformation zur Blauzungenkrankheit

Bluetongue Disease
Die Blauzungenkrankheit ist eine Erkrankung von Schafen und anderen Wiederkäuern, die bis vor wenigen Jahren in Europa nur im
Mittelmeerraum aufgetreten ist. 2006 erkrankten erstmals Tiere im Norden Europas und seitdem breitet sich diese
für den Menschen
völlig ungefährliche Krankheit
kontinuierlich über den Kontinent aus.
Ursache der Erkrankung ist ein Virus, welches durch bestimmte Mücken übertragen wird.

• Welche Tiere können erkranken?
Empfänglich sind alle Schafe, Ziegen, Rinder und
Kamelartige,   -  Schafe zeigen die stärksten Symptome.

• Wie erkenne ich, dass meine Tiere krank sind?
Die Hauptsymptome sind Fieber, Lahmheiten, offene Stellen im Maul, an Klauen und Euter sowie Absondern von der Herde, Inaktivität und Milch­leistungsrückgang.

• Was muss ich im Falle eines Verdachtes auf BT machen?
Die Krankheit ist anzeigepflichtig, also muss sofort der Tierarzt verständigt werden.
Erkrankte Tiere müssen nicht getötet werden,
bei rechtzeitiger Erkennung kann die Blauzungenkrankheit erfolgreich behandelt werden.

• Wie kann ich meine Tiere schützen?
Mittels Insektenrepellentien kann versucht werden, aufgestallte Tiere vor den Mücken zu schützen. Ein vollständiger Schutz besteht nach einer
durch­geführten Schutzimpfung gegen BTV 8.
Europaweit wird heuer erstmalig eine verpflichtende Schutzimpfung gegen die Blauzungenkrankheit durch­geführt werden. Ziel es ist, die Tiere vor
der Erkran­kung zu schützen, den Schaden, den die Krankheit anrichtet, zu minimieren und die Seuchenausbreitung einzudämmen.

Die Situation ändert sich je nach Ausbreitung der Krankheit ständig. Aus diesem Grund müssen auch die Bekämpfungsmaßnahmen in Zusammenarbeit
mit Vertetern aller betroffenen Organisationen laufend adaptiert werden.

• Kann die Impfung meinen Tieren schaden?
Nein! Der verwendete Impfstoff kann auch bedenkenlos bei trächtigen und jungen Tieren ange­wandt werden.