LamaVit: Neues Mineralfutter für Lamas und Alpakas
(15.10.2007)Die als sehr genügsam geltenden Neuweltkameliden stellen hohe Ansprüche an
die Mineral- und
Wirkstoffversorgung. Das Grundfutter kann den Bedarf in den wenigsten Fällen
decken. Die großen
Gehaltsschwankungen – abhängig vom Klima, den Bodenverhältnissen, der Jahreszeit
oder auch der
Lage des Betriebes – machen einen Ausgleich unbedingt nötig. Besonders während
der Laktation
und während der Jungtieraufzucht ist eine Ergänzung mit Mineral- und Wirkstoffen
unbedingt notwendig.
LamaVit ist auf diese auf diese Bedürfnisse abgestimmt. Mit einer
regelmäßigen Gabe von LamaVit
wird eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und
Mineralstoffen
sichergestellt und Mangelerscheinungen vorgebeugt. Die Tiere entwickeln ein
schönes Vlies und bleiben
fit und leistungsfähig. Lamavit ist staubfrei und wird sehr gut aufgenommen. Die
granulierte Struktur
verhindert Verletzungen im Bereich des Mundes und an den Zähnen.
Fütterungsempfehlung:
20 bis 30 g pro Tier und Tag in einem sauberen Gefäß zur Verfügung stellen.
An mindesten zwei Stellen anbieten.
LamaVit wird von der Firma GARANT hergestellt und ist in den Lagerhäusern
erhältlich!
Die Zusammensetzung im Detail:
| Lamavit |
Einheit |
Gehalt |
Lamavit |
Einheit |
Gehalt |
| Art.Nr. | VITAMINE | ||||
| MINERALSTOFFE | A |
IE |
600.000 |
||
| Calcium |
% |
13,0 |
D3 |
IE |
100.000 |
| Phosphor |
% |
7,5 |
E |
mg |
2.500 |
| Natrium |
% |
11,0 |
K3 |
mg |
70 |
| Magnesium |
% |
4,0 |
B1 |
mg |
400 |
| SPURENELEMENTE | B2 |
mg |
100 |
||
| Eisen |
mg |
1.750 |
B6 |
mg |
100 |
| Zink |
mg |
3.000 |
B12 |
mcg |
700 |
| Mangan |
mg |
1.350 |
Biotin |
mcg |
2.500 |
| Kupfer |
mg |
80 |
Folsäure |
mg |
35 |
| Jod |
mg |
35 |
Niacin |
mg |
700 |
| Kobalt |
mg |
20 |
Ca-Pantothenat |
mg |
350 |
| Selen |
mg |
25 |
Cholinchlorid |
mg |
500 |
| Dosierung |
Gramm/Tag |
20 - 30 |
Gebinde |
- |
10 kg Eimer |
| Preis |
€/kg |
ca. 2,30 (incl. Mwst) |
Wie bereite ich meine Weiden für den Winter vor?
Als Halter von arbeitsextensiven Tieren müssen wir uns das
ganze Jahr über mehr oder weniger um das Grundfutter für die
Lamas
oder
Alpakas kümmern. Viele Halter mit kleineren Tierbeständen halten
diese auf Standweiden, das heißt,
die Neuweltkameliden
weiden das
ganze Jahr über auf ein und derselben Fläche.
Bei größeren Beständen ist eine Unterteilung
der vorhandenen Weidefläche
in kleinere
Portionsweiden ratsam, um dem Gras immer
wieder die Möglichkeit zu geben,
in einer Erholungsphase gleichmäßig
nachzuwachsen.
Ein „Weidenmanagement" sieht
dann vor, dass besonders im Frühjahr
und Frühsommer kleinere Weiden angeboten
und andere Flächen
teilweise zur
Heugewinnung gemäht werden.
Im Herbst gibt es dann bei geringerem Futternachwuchs größere
Flächen für die Tiere zum Beweiden.Um den Aufwuchs für das nächste
Frühjahr nicht zu sehr zu beeinträchtigen,
sollten gewisse Ratschläge befolgt werden.
Eine Überwinterung von zu spät und zu stark
beweideten
Flächen birgt die Gefahr
eines verspäteten Futteraufwuchses im
Folgejahr. Dabei ist der Minderertrag im Frühjahr besonders
nach einem
strengen
Winter wesentlich höher als der
Futternutzen im Spätherbst. Auch Trittschäden wirken sich im Herbst wesentlich
stärker aus als im
Frühjahr oder Sommer,
da sie dann nicht mehr gut „verheilen" können.
Futterwiesen und Feldfutter sollten mit etwa acht bis zehn
Zentimeter Höhe in den Winter gehen, rät DI Johann Humer
vom Referat
Bodenwirtschaft und Pflanzenernährung in der NÖ
Landwirtschaftskammer. Dann besitzen die Futterpflanzen
genügend Vorrat an
Reservestoffen
für die Lebenserhaltung über den Winter.
Auch Weideflächen müssen gepflegt werden, da die Tiere ja
selektiv fressen und Pflanzen, die sie nicht so gerne mögen,
stehen lassen.
Diese können dadurch verblühen und Samen ansetzen und sich so
weiter verbreiten. Das Nachmähen der Weide
unterbindet ein zu
starkes
Vermehren dieser eher gemiedenen Pflanzen. Auch um
die Kotplätze müssen die Geilstellen
regelmäßig gemäht werden,
da sich sonst die
ungefressenen Pflanzen stark
vermehren und die Kotplätze ständig „wachsen".
Narbenschäden und Trittschäden sollten noch im Herbst durch
Einsaat rasch keimender Gräser (Engl. Raygras) ausgebessert werden.
(15.10.2007)